Die Sache mit dem Wollen

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Die Sache mit dem Wollen

Kennst du die Situation? Du hast eine Entscheidung zu treffen, weißt aber nicht was du willst. Im besten Fall weißt du, was du nicht willst, aber auf keinen Fall, was genau du willst.
Also ich kenne das ganz genau und beneide die Personen, die da so klar wissen, was sie wollen. Egal oben es sich um Urlaubsziele, Möbel- oder Autokauf oder auch Lebensentscheidungen handelt. Beneidenswert die Menschen! Doch die Mehrheit von uns tut sich damit eher schwer, zumindest auf dem einen oder anderen Gebiet. Das hat zum Teil mit unserer Erziehung zu tun und zum anderen Teil mit der Gesellschaft in der wir leben und in der unsere  Vorfahren gelebt haben.
Natürlich gibt es sehr viele Faktoren, die zu diesem „Nicht-wissen-was-ich-wirklich-möchte“ beitragen. Dazu gehören z.B. auch die Angst, etwas falsch zu machen, in der Gesellschaft aufzufallen, etc. dazu. die Gesellschaft hat viele Generationen vor uns lange so erzogen, dass immer die Bedürfnisse der Menge, also z.B. des Familienclans oder der Dorfgemeinschaft vor den Bedürfnissen des Einzelnen standen. Das war auch wichtig, denn nur in einer Gruppe war der Einzelne lebensfähig und hat er sich nicht an die Gesellschaft angepasst, drohte ihm der Tod. Das hat sich in unseren Systemen verankert. Nun leben wir aber in einer Gesellschaft, in der das zwar auch noch gilt, doch es gibt im Moment bei uns viel Raum für jeden Einzelnen. Es ist also durchaus in Ordnung, sich mit seinen eigenen Wünschen zu beschäftigen. Ich finde es sogar sehr wichtig, sich mit seinen eigenen Wünschen zu beschäftigen, denn nur wer weiß, was er will, kann auch seinen Fokus darauf richten. An alle Handarbeitsmädels, oder auch -jungs, wie viele ufOs (unfertige Objekte) habt ihr im Schrank? Das hat auch was mit Wollen und Fokus zu tun. Doch das ist nur die kleine Dimension, im Großen ist es noch wichtiger zu wissen, für was man sich einsetzen sollte und was einem nicht so wichtig ist. Wenn du das nicht weißt, dann lebt dein Leben dich, anstatt dass du dein Leben lebst.
Ich habe mir für den Januar die Aufgabe gestellt am Abend immer zu notieren, was ich an diesem Tag besonders mochte, was nicht und was ich gerne anders hätte. Am Ende des Monats werde ich ein Resümee zu ziehen um zu sehen, wo ich in meinem Leben noch positive Veränderungen vornehmen kann. Wenn die Entscheidungsschwäche sehr stark ausgeprägt ist oder störend ist, dann ist ein systemisch-kinesiologisches Coaching eine gute Möglichkeit das zu lösen. Wie sind denn Eure Strategien um herauszufinden was ihr wirklich wollt? Schreibt es in die Kommentare, ich bin sehr gespannt.

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